Neubau des Feuerwehrgerätehauses in Duhnen-Stickenbüttel kann starten
Fertigstellung bis Weihnachten 2025 geplant
Der Weg für das neue Feuerwehrgerätehaus in Duhnen-Stickenbüttel ist geebnet: Bei strahlendem Sonnenschein unterzeichneten Oberbürgermeister Uwe Santjer sowie die Vertreter des Bauunternehmens GOLDBECK den Vertrag. Der symbolische Vertragsabschluss fand direkt am zukünftigen Standort des Neubaus statt.
Die Bauarbeiten sollen im Sommer beginnen, sodass bereits zu Weihnachten 2025 die ersten Feuerwehrfahrzeuge ihre Stellplätze im neuen Gerätehaus beziehen können. Die Firma GOLDBECK setzte sich im Vergabeverfahren durch und erhielt den Auftrag. Knapp 2,9 Millionen Euro kostet der Neubau.
Im Bauumfang enthalten sind der Funktionstrakt sowie eine Fahrzeughalle mit vier Stellplätzen für Einsatzfahrzeuge. Das Gebäude wird in massiver Bauweise errichtet, wobei vorwiegend Betonfertigteile zum Einsatz kommen. Dies trägt zu einer verkürzten Bauzeit bei. Für die Außenverkleidung werden verschiedene Metallbauteile verwendet, die eine moderne und funktionale Architektur unterstreichen.
Besonderer Wert wird auf Nachhaltigkeit gelegt: Das Flachdach bietet ausreichend Platz für Photovoltaikanlagen, die in Kombination mit einer Luft-Wärmepumpe zur effizienten Wärmeversorgung beitragen.
Das neue Feuerwehrhaus ist für insgesamt 68 Kameradinnen und Kameraden ausgelegt. Neben der Fahrzeughalle umfasst das Gebäude einen Schulungsraum, Umkleiden sowie sanitäre Einrichtungen.
Im Außenbereich entstehen zudem 24 PKW-Stellplätze, deren Anzahl sich an den Sitzplätzen der Einsatzfahrzeuge orientiert. Die gesamte Bauphase ist auf einen Zeitraum von lediglich 91 Tagen angesetzt.
Mit diesem Neubau wird die Feuerwehr Duhnen-Stickenbüttel optimal für künftige Einsätze aufgestellt und erhält eine moderne, zukunftsfähige Infrastruktur.

Bauprojekt im Miniaturformat: Von der Firma GOLDBECK gab es das Feuerwehrhaus bereits in Miniaturformat. Dieses reichte Oberbürgermeister Uwe Santjer weiter an die Freiwillige Feuerwehr Duhnen-Stickenbüttel. Foto: Stadt Cuxhaven